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Der Zugang zur Welt der Musik

                                                                                                            Fotos: A. Haas

Bericht vom Weisenbläserseminar

und vom Volksmusikabend in Blaubeuren-Asch

Das zweite Weisenbläser-Seminar der Musikschule Weidach hätte besser nicht laufen können. Mit 25 Teilnehmern aus der näheren und weiteren Umgebung war das Seminar ausgebucht. Mit missionarischem Eifer für die Volksmusik hatten Anneliese Haas und Martina Wager Blaubeuren - Asch in eine Weisenbläser - Hochburg verwandelt. Die Stadt Blaubeuren stellte die idealen Gruppenräume in der Grundschule Asch zur Verfügung. Die volksmusikbegeisterte Lammwirt-Familie Mattheis versorgte die Seminarteilnehmer mit schwäbischem Essen und die Dozenten mit Gastzimmern. Auswärtige Teilnehmer kamen im Hotel Ochsen in Berghüler unter. Alle Seminarteilnehmer, egal ob in der Gruppe oder einzeln, äußerten sich begeistert vom Seminarverlauf. Großes Lob zollten auch die Dozenten. Die Gruppeneinteilung und das bereitgestellte Notenmaterial waren stimmig. Unter der Leitung von Prof. Peter Moser konnten Sepp Blaickner (Klarinette, Flügelhorn), Otto Ehrenstrasser (Harfe, Posaune), Sepp Margreiter (Posaune) – allesamt Mitglieder der Tiroler Kirchtagmusig, die Teilnehmer musikalisch abholen und individuell weiterentwickeln.

 

Die Oberwiesen Weisenbläser aus Salem am Bodensee, ein technisch perfektes Blechbläserensemble mit eigenem Stil, spielt schon viele Arrangements von Peter Moser aus dem Karl-Edelmann-Verlag und nutzte die Gelegenheit, ihn persönlich kennenzulernen. Die „Kesseltaler Weisenbläser“ kamen zu dritt, von anderen Gruppen wie der „Körschtaler Tanzlmusi“ Denkendorf/Filder kam eine Zweierabordnung, drei von „Griabig und Gmiatlich“ aus der Ausburger Gegend. „Gradwägaholzguat“ vom Albverein Bittelschieß war mit der Klarinette vertreten, die mit zwei Teilnehmern aus Scharenstetten zu einer Klarinetten-Gruppe zusammengeführt wurde. Die „Weisenbläser AlbBlech“ aus Heroldstadt hat Martina Wager seit dem ersten Weisenbläserseminar der Weidacher Musikschule geformt. Weitere Teilnehmer waren (noch) ohne Gruppenzugehörigkeit gekommen. Alle waren sie gekommen um zu lernen, sich auszutauschen und gemeinsam zu musizieren.

Beim Weisenblasen ist eine bestimmte Anblastechnik gefragt. Weisen sind schöne Melodien, musizierte Lieder, Volkslieder. Sie fordern dem Zuhörer und dem Blechbläser gleichermaßen Zurückhaltung ab. Die leisen Töne hin zu bekommen und zu mögen ist in unserer »Power«-geprägten Zeit, in der alles megalaut und gigantisch sein muss, nicht ganz leicht, aber deshalb eine Herausforderung für die Blasmusiker. Grad das Einfache kann richtig schwierig sein. Das Weisenblasen ist neben dem musikalischen Gruppenerlebnis eben hervorragend für die Gehörbildung und Ansatzschulung. Neben den Noten der Referenten und aus dem spezialisierten Edelmann Verlag hat Peter Moser eigens für das Seminar und für jede Gruppe Schwäbische Weisen arrangiert.

 

Matthias Beck, Solotrompeter und Instrumentenbaumeister mit eigener Instrumentenbauwerkstatt und Musikhaus in Dettingen an der Erms ließ es sich nicht nehmen, den Seminarteilnehmern eine Auswahl seiner Trompeten und Flügelhörner vorzustellen und testen zu lassen. Mit Prof. Peter Moser war er gleich im Gespräch und gemeinsamem Instrumententesten vertieft. Die obligatorische Mundstückdebatte schlägt jeden Blechbläser in Bann.

 

Schluss- und Höhepunkt war das Volksmusikkonzert im voll besetzten Ascher LammwirtStadel. Zu den vier Referenten kamen noch Christian Margreiter mit Harmonika, Hackbrett, Flügelhorn und Josef Ehrenstrasser mit der Tuba hinzu. Zu sechst spielte die Tiroler Kirchtagmusig auf. Von wechselnden Besetzungen gingen die Soloharfe, die Soloharmonika und die Weisen im sechsstimmigen Blechbläsersatz mit drei Flügelhörnern, zwei Posaunen und Basstuba besonders unter die Haut.

Bei Peter Moser heißt es in der Weisenedition »Durch‘s Jahr, Weilheim (Edelmann) 2015«: »Richtige Töne, sauber gespielte Musik allein ist zu wenig, wir müssen mit unseren Instrumenten etwas erzählen. Dazu braucht es Musikanten, die sich untereinander verstehen, die gerne miteinander musizieren und die auf einer gleichen Ebene schwingen – menschlich und musikalisch.« Wer mit dem Herzen zuzuhören vermochte, hat diesen jahrzehntelang bewährten musikalischen Zusammenhalt bei der Tiroler Kirchtagmusig den ganzen langen Abend lang bei jedem Ton gespürt.  Der Funke ist aufs Publikum übergesprungen, das begeistert war von der Musik und wie im Konzert zuhörte. Zuschauen konnte man zwischendurch den Tanzpaaren aus verschiedenen Volkstanzgruppen, welche die Volkstänze perfekt tanzten.

 

Wichtig im Leben wie in der Musik sind die Pausen. Während die Musikanten der Tiroler Kirchtagmusig ihr wohlverdientes Vesper bekamen, gaben die Seminarteilnehmer akustische Kostproben vom Erlernten und die Volkstanzmusik Katz & Co. aus Heroldstatt mit Volker Pflügner spielte eine Runde schwäbischer Tanzmelodien. Nach der wohlverdienten Pause spielte die Tiroler Kirchtagmusig unermüdlich ihre tolle, zu Herzen gehende und wohltuende Musik bis um Mitternacht. Ein wunderschöner Volksmusikabend ging zu Ende und hallt immer noch nach.

Projekt Volksmusik

Musikschüler sollen mit verschiedenen Musikstilen vertraut gemacht werden. Deshalb haben wir an unserer Musikschule das Projekt Volksmusik ins Leben gerufen.  Als echte Volksmusik bezeichnet man die traditionell überlieferte Musik. Oft wurde sie von den Musikanten nur auswendig gespielt und so auch weitergegeben. Diese Musik umfasst Volksliederinstrumentale Stücke und Musik für Volkstanz. Ihre Wurzeln sind in einem Land, in einer Region und haben deshalb auch einen eigenen charakteristischen Klang. Das macht den Wiedererkennungswert aus. Wir können die Volksmusik anderer Länder leicht ihrem Herkunftsland zuordnen. Aber auch bei uns gibt es regionale Unterschiede: zum Beispiel norddeutsche, fränkische, bayrische, schwäbisch-alemannische Volksmusik. Manchmal kommt diese Musik sogar aus einem anderen Land. Und manches Volkslied, manches Musikstück wurden bei uns so heimisch, dass wir es als unsere Volksmusik und unser Liedgut bezeichnen.

Pionierarbeit zu leisten, um die bodenständige Volksmusik unserer Region nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, ist unser erklärtes Anliegen. Lebendig bleibt sie nur dann, wenn sie von den Musikanten gespielt wird und wenn sie einen Platz in deren Repertoire bekommt.

Ohne Verstärker, und am liebsten ohne Noten,

das ist Volksmusik!

Warum feiert die gute alte Volksmusik ausgerecht in unseren Tagen eine Renaissance? Warum sind Volksmusikanten stets gut aufgelegt? Sie schaffen es, ihre gute Laune innerhalb kürzester Zeit auf hunderte Zuhörer zu übertragen. Immer mehr Jugendliche erkennen die Schönheit, die innere Ruhe und vor allem die wundersame Tonalität der Volksmusik.

Volksmusik zu spielen erfordert eine bestimmte Technik, der typische Klang ist allein von den Noten nicht abzulesen. Deshalb bieten wir verschiedene Seminare zum Erlernen dieser Musikgattung und des Volksmusiksounds an.

Fit für den Volksmusikabend

Der nächste Volksmusikabend kommt bestimmt. In Zusammenarbeit mit der Volkstanzgruppe des Schwäbiscnen Albvereins Heroldstadt bieten wir die Möglichkeit zum Erlernen leichter Volkstänze an für alle, die bei einem  Volksmusikabend oder einem Musikantentreffen gerne mal das Tanzbein schwingen möchten. Es können Paare oder Einzelpersonen daran teilnehmen. Die Volkstanzgruppe Heroldstadt führt in die Tänze ein. Die Übungsabende finden jeden Montag außerhalb den Ferien  um 20.00 Uhr im Karl-Ehmann-Saal im Untergeschoß der Berghalle in Heroldstadt, Am Berg 1, statt. An anderen Orten gibt es mit anderen Vereinen eine Zusammenarbeit. Tanzvorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Wie oft Sie daran teilnehmen möchten, entscheiden Sie selbst. Schnuppern Sie einfach mal rein.

Anmeldung: 07304-430487

E-Mail info@musikschule-blaustein-weidach.de

Volksmusik - Seminar für Jugendliche und Erwachsene

mit Instrumenten, die in der Volksmusik gebräuchlich sind

Volksmusikgruppen setzen sich aus verschiedenen Instrumenten zusammen. Zum Beispiel Geige, Harfe, Gitarre, Zither, Hackbrett, Akkordeon, Steirische Harmonika, Kontrabass, Bläser. Entweder möchten die Gruppen die Volksmusik einer bestimmten Region oder eines bestimmten Landes spielen, dann richtet sich die Zusammensetzung der Instrumente nach den landestypischen Instrumenten. Oder die Musikanten finden sich zusammen, weil sie gerne gemeinsam musizieren, und binden die vorhandenen Instrumente ein. 

Bei diesem Seminar wird die traditionelle bodenständige Volksmusik gelehrt.

Musizieren und viel Spaß dabei haben ist Programm bei der Volksmusik. Fetzige Tänze und witzige Lieder möbeln die verstaubt gemeinte Volksmusik auf.

Unser Seminarangebot richtet sich an Musikanten mit den verschiedensten Instrumenten. Erforderlich ist, dass man sein Instrument ordentlich beherrscht und neue einfache Stücke nach Noten spielen kann. 

Termin: Frühjahr 2020

Seminarleiter: Otto Ehrenstrasser, Harfe

Anmeldung: info@musikschule-blaustein-weidach.de oder Tel. 07304-430487

Seminar für Zither und Steirische Harmonika

An Musizierende, die Zither oder Steirische Harmonika spielen, wendet sich dieses Seminar. Hier können Anfänger, Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger teilnehmen. Es wird in Einzelstunden unterrichtet. Dieses Seminar findet im vierteljährlichen Turnus statt.

Anmeldung: info@musikschule-blaustein-weidach.de

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